| AD07.61-P-4000-11B | Aussetzer Fehlercodebeschreibung ME |
| 1 | Fehlercode | ![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Summe
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 1
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 2
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 3
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 4
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 5
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 6
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 7
![]() ![]() ![]() ![]() Aussetzer, Zylinder 8
![]() ![]() ![]() ![]() Tankfüllstand zu gering
![]() ![]() ![]() ![]() Tankfüllstand zu gering |
| 2 | Fehlerspeicherung
Ansteuerung der Kontrolleuchte Motordiagnose (EURO3/4) oder CHECK ENGINE (MIL) |
nach Ablauf der Prüfungsdauer und Fehler
A Aussetzer (Emissionsgrenze) nach zwei aufeinander folgenden Fahrzyklen (driving-cycle) mit Fehler B Aussetzer "KAT schädigend" Kontrolleuchte wird bei Verbrennungsaussetzern sofort angesteuert |
| 3 | Häufigkeit der Prüfung | fortlaufend |
| 4 | Geprüftes Signal oder Zustand | Anzahl der erkannten Verbrennungsaussetzer (Erkennung durch Laufruheauswertung) |
| 5 | Grenzwerte | A maximal 20 Verbrennungsaussetzer innerhalb 1000 Motorumdrehungen
B maximal 4-35 Verbrennungsaussetzer innerhalb 200 Motorumdrehungen (kennfeldabhängig von Motordrehzahl und -last; z.B. 4 Aussetzer ab mittlerer Motordrehzahl und -last, 35 Aussetzer im Leerlauf ohne Last) |
| 6 | Prüfungsvoraussetzungen | - Motordrehzahl ca. 450-6000/min
- Motordrehzahländerung kleiner 1900/min pro Sekunde - Laständerung < 50 % pro Sekunde - Motorstart vor mindestens 5 s erfolgt - kein ESP-Regeleingriff - Geberradadaption im Schub bereits erfolgt - keine Fahrbahnunebenheiten erkannt (über CAN von Steuergerät ASR/ESP, durch Vergleich der Raddrehzahlen ermittelt) - kein Fehler Signal Hall-Geber Nockenwelle - keine Schubabschaltung |
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Treten zu viele Verbrennungsaussetzer an einem Zylinder auf, wird der Zylinder abgeschaltet (zylinderselektive Kraftstoffabschaltung).
Aussetzer durch Fehler in der Zündanlage Wenn nicht gezündet wird, kommt es zu Verbrennungssaussetzern. Sind zusätzlich zum Aussetzerfehler noch Fehler der Zündanlage gespeichert, mit Fehlersuche in der Zündanlage beginnen. Maximal zulässige Laufruheabweichung an einem Zylinder ca. 3 ms2. Wird dieser Wert überschritten, durch Zündkreisabschaltung den verursachenden Zündkreis wie folgt bestimmen: 1. Einen Zündkreis (a oder b) mit STAR DIAGNOSIS/HHT abschalten. 2. Laufruhewert am betroffenen Zylinder beobachten. - Wert ändert sich minimal (bis ca. 2 ms2): Der noch eingeschaltete Zündkreis ist fehlerfrei. - Wert ändert sich stark (über ca. 2 ms2): Der eingeschaltete Zündkreis hat Fehler. Zündkerze, -leitung, -spule prüfen. |
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Aussetzer durch Kraftstoffmangel
Sind Verbrennungsaussetzer erkannt, wird bei zu geringem Tankfüllstand zusätzlich der Fehlercode ![]() ![]() ![]() ![]() oder ![]() ![]() ![]() ![]() ausgegeben. Diese Information weist auf Verbrennungsaussetzer durch Kraftstoffmangel hin.
Aussetzer nach Zylinderabschaltung AUS Nach Ausschalten der Zylinderabschaltung wird durch Aussetzererkennung überwacht, ob alle Aus- und Einlaßventile wieder öffnen. Aussetzer durch weitere Ursachen Verbrennungsaussetzer können durch viele Fehler im Einspritzsystem verursacht werden. Meist sind dann zum Fehler Aussetzer noch weitere Bauteil- oder Funktionsfehler gespeichert. Auch Fehler in der Motor-Mechanik können die Fehlerursache sein. |